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by Elmar Stellnberger

Wasserstoffmobilität

Kategorie: general,
Quelle: info,
Sprache: de,
Typ:
new
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Der Wirkungsgrad der Elektrolyse von Wasser ist gleich niedrig wie der eines Verbrennungsmotors: 30%. Dennoch werden wir nicht auf Wasserstoffmobilität verzichten können. Nur 50% der elektrischen Energie können nach einer Mobilitätswende in Deutschland selbst hergestellt werden.



Wir können auch ohne F-Gase auskommen

Kategorie: general,
Quelle: info,
Link: about:blank,
Sprache: de,
Typ:
new
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Reine Fluorgase sind im Gegensatz zu FCKWs zum Glück nicht ozonschädlich; sie sind aber immer noch Supertreibhausgase. Schwefelhexafluorid SF6, als Isoliergas in der Stromverteilung verwendet, ist 24.000 mal klimaschädlicher als CO2 und damit das aggressivste Treibhausgas der Welt. Dabei gibt es für fast alle Anwendungsbereiche natürliche Alternativen wie CO2 selbst, Ammoniak oder Propan. Die EU schreibt einen schrittweisen Ausstieg aus F-Gasen vor. Dabei setzen viele Hersteller auf effizienter einsetzbare Hydrofluorlefine, ungesättigte organische Fluorverbindungen. HFO-Kältemittel haben ein niedriges Treibhauspotential und sind für die Ozonschicht ebenfalls unbenklich. Jedoch haben diese persistente Abbauprodukte wie Trifluoressigsäure TFA, welche sich in der Umwelt anreichern, bereits in Bier und Wein nachweisbar sind. Die gesundheitlichen Folgen sind unbekannt. Ein Einsatz der wahrscheinlich schädlichen Substanzen widerspricht somit dem in der EU gültigen Vorsorgeprinzip. Europaweit können durch den Ausstieg aus F-Gasen 100 Millionen Tonnen CO2 Äquivalente bis 2030 eingespart werden. Ein weltweiter Umstieg auf unbedenkliche Substanzen wäre wünschenswert. Gerade die für den Kampf gegen den Klimawandel notwendigen Wärmepumpen sollten auch auf alternativen zu gesättigten, treibhausgefährlichen FKWs verzichten.



COP26 / EU Anleihen: Atomkraft ist nicht grün!

Kategorie: general,
Quelle: info,
Sprache: de,
Typ:
new
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Die EU gibt seit Oktober „grüne Anleihen” aus. In die Erreichung von Klimazielen müssen aber nur 37% des Investitionsvolumens fließen. Insgesamt machen die Anleihen 30% des Corona-Hilfspaketes aus. So dürfen die übrigen 63% auch Investitionen in fossiles Gas enthalten. Nicht geklärt ist aber ob Atomkraft und fossiles Gas per se als nachhaltig gelten sollen. Gaspipelines sind zwar für Wasserstoff leicht nachrüstbar, deren Zweck ist aber erst einmal die Beförderung eines fossilen Brennstoffes. Atomkraft andererseits kann wohl überhaupt nicht als grün gelten. Die Technologie ist weder CO2-neutral, da von Abbau bis Endlagerung sehr wohl Treibhausgase anfallen, also höchstens CO2-arm, noch ist Atomkraft ohne öffentliche Subventionen in irgend einer Weise wirtschaftlich. Jeder Euro für Atomkraft fehlt für Erneuerbare. … Die immer älter werdenden Atomkraftwerke stellen eine zunehmende Gefahr da, das Problem der Endlagerung läßt sich bekanntermaßen nicht verträglich lösen und auch der Uranabbau verseucht ganze Landstriche. Frankreich ist für ein Revival der Atomkraft und will es sogar in der weltweiten Klimakonferenz sehen. In Europa sucht es sich Verbündete wie Polen und Tschechien um die EU-Kommission zu beeinflussen, trifft aber auf erbitterten Widerstand von Österreich und jetzt auch nach kommender grüner Regierungsbeteiligung im vollen Maße auf Widerstand aus Deutschland.



Bolsonaro / unkontaktierete Indigene in Brasilien und Peru

Kategorie: general,
Quelle: action,
Link: about:blank,
Sprache: de,
Typ:
update
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Umweltschützer von Allrise, Österreich ziehen vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag und werfen Bolsonaro wegen seiner Regenwaldzerstörungspolitik Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Die deutsche Umwelthilfe unterstützt die Klage wegen der verheerenden Auswirkungen auf das Klima (Artikel auf n-tv.de, DUH, deutsche Umwelthilfe: Petition auf change.org).

Link: Interview mit Greenpeace-Waldexperte Oliver Salge zur politischen Lage in Brasilien, Historie der Zeitereignisse: Mercosur, Brasilien, der Amazonas und Wir



alternative Webbrowser

Kategorie: general,
Quelle: info,
Sprache: de,
Typ:
new
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Die gängigen Bloatware Browser wie Google Chrome, Firefox, MS Edge und Safari sind ein Sicherheitsalbtraum. Auf der debian-security Mailingliste melden sich desillusionierte Entwickler zu Wort, die aussagen, daß täglich neue Bugs hineingebaut würden, mehr als Sicherheitsleute je im Nachhinein entfernen können. Mit Arbitrary Code Execution Bugs kann ein Angreifer die volle Kontrolle über das Gerät erlangen (privilege escalation vorausgesetzt). Deshalb präsentieren wir nun eine Auswahl an kleinen und schönen Webbrowsern, die keine unnotwendigen Sachen implementieren wie Surf, Midori und Epiphany (für Linux). Wer es ganz sicher mag, kann einmal einen Textmodusbrowser ausprobieren. Auch Qutebrowser soll uns eine Empfehlung wert sein.