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by Elmar Stellnberger

COP21: Neuer Klimavertrag mit 1,5° Ziel!

Kategorie: general,
Quelle: info,
Sprache: de,
Typ:
new
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Alle 196 Teilnehmerstaaten der COP21 haben sich auf einen neuen Vertrag zum Kampf gegen den Klimawandel verständigt und diesem nun zugestimmt:

  • Die Erderwärmung soll auf deutlich unter 2° begrenzt werden; Anstrengungen um nicht mehr als 1,5° Erwärmung zu erreichen wurden festgeschrieben.
  • Ärmere Länder sollen beim Kampf gegen den Klimawandel mit mindestens 100 Milliarden USD pro Jahr unterstützt werden (Anpassung, Energieversorgung). Das Geld dafür werden wohl die alteingesessenen Industrienationen alleine aufzubringen haben, obgleich es nicht nur von den Staaten kommen soll; Anspielungen auf ein Mitwirken der Schwellenländer wurden aus dem Vertragstext gestrichen.
  • Wermutstropfen bleibt, daß vom ursprünglichen Begriff der Dekarbonisierung nichts mehr zu finden ist; anstelle derer ist von Emissionsneutralität die Rede: das läßt auch Hintertüren für unterirdische CO2-Abscheidung, für Atomkraft und indirekte Landnutzungseffekte zu.
  • Die Ziele müssen alle fünf Jahre überprüft werden und dürfen nicht mehr nach unten revidiert werden. Alle teilnehmenden Nationen müssen ihre neuen Reduktionsbemühungen spätestens bis November 2016 bekanntgeben; eine weitere Gelegenheit für die bisherigen Industrienationen sich endlich um den Kohleausstieg zu bemühen.

Angeführt wurden die Verhandlungen von der sog. „High Ambitions Coalition” bestehend aus Deutschland, Frankreich, Ländern Afrikas und Inselstaaten (Pazifik, Karibik), Australien, der gesamten EU, der USA und letzlich auch lateinamerikanischen Staaten wie Mexiko, Kolumbien und Brasilien. Die Tatsache, daß die Erwärmung nach Möglichkeit auf 1,5° zu vorindustriellem Niveau begrenzt werden soll, interpretieren wir als einen moralischer Sieg, da dieses Ziel auch die Überlebensrechte von Inselstaaten und besonders vom Klimawandel betroffener Menschen respektiert. Wie dieses Ziel erreicht werden kann muß aber noch Gegenstand weiterer Verhandlungen bleiben (Außerdem werden wir uns noch um neue Informationen für obigen Link von uns bemühen.).




Freier Zugang zu Ergebnissen der öffentlich finanzierten Forschung!

Kategorie: general,
Quelle: action,
Sprache: de,
Typ:
new
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Das Bildungsministerium der USA diskutiert derzeit gerade einen Vorschlag, daß alle Arbeiten, die es finanziert, auch unter einer freien Lizenz (Open Access) verfügbar zu machen sind. Das wäre ein enormer Fortschritt, denn derzeit landen die meisten Ergebnisse öffentlich finanzierter Forschung in kostenpflichtigen Journalen. Diese streifen den Profit ein, während Forschung, Finanzierung, das Redigieren und die Peer Reviews größtenteils von bei uns überwiegend öffentlichen Universitäten getragen werden. Das Gesetz, auch wenn es derzeit nur in den USA diskutiert wird, könnte ein entscheidender Anfang sein ...



Global Climate March

Kategorie: general,
Quelle: action,
Sprachen: en, de,
Typ:
new
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Show your support for climate protection and a strong treaty at the upcoming COP21 climate summit in Paris taking place this December. Look for a city near you taking part in the Global Climate March.

Zeigen Sie Ihre Unterstützung für eine aktive Klimapolitik und den kommenden Klimagipfel COP21 in Paris, der diesen Dezember stattfindet. Schauen Sie nach, ob es auch in Ihrer Nähe eine Klima-Demo gibt.




geplanter US-Militärstützpunkt auf Okinawa

Kategorie: general,
Quelle: action,
Sprache: de,
Typ:
new
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Auf der Insel Okinawa in Japan protestiert gerade die lokale Bevölkerung, darunter auch 86 jährige Großeltern, die die Bulldozer aufhalten wollen, gegen eine neue Luftwaffen-Militärbasis der USA. Die würde u.a. die dortigen Korallenriffe, mehrere bedrohte Arten und eines der letzten Habitate der Dugongs, das sind friedfertig grasende Seekühe, dem Erdboden gleichmachen.



Waldbrände in Indonesien außer Kontrolle

Kategorie: general,
Quelle: action,
Sprache: de,
Typ:
new
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In Indonesien brennen Millionen Hektar Regenwald. Die Feuer sind von Palmölfirmen zur Brandrodung gelegt worden. Selbst die Nachbarländer Malaysia und Singapur sind noch in dichten gesundheitsschädlichen Rauch gehüllt. Auf Zentralkalimantan ist der Rauch so dick, daß Lebensgefahr besteht. So ist etwa ein 9 jahre altes Mädchen, die kleine Intan, auf ihrem Schulweg zusammengebrochen und starb bevor sie ins Krankenhaus gebracht werden konnte ...

Sagen Sie Frau Angela Merkel, daß sie endlich die Beimengung von Biosprit aus Palmöl aufgibt: Aktion auf regenwald.org

Rufen Sie die indonesische Regierung dazu auf etwas gegen die Feuerleger zu unternehmen: Aktion auf rainforest-rescue.org