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by Elmar Stellnberger

Plastik im Regen

Kategorie: general,
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Wer sich bisher gewundert hat wie Plastik in Salz am Land oder in das Blut der Amazonas-Indianer kommt, der dürfte jetzt eine Erklärung dafür geliefert bekommen: Plastikpartikel wurden im Regenwasser der Rocky Mountains nachgewiesen. Mikroplastik wird wohl nicht nur über Regen sondern auch über den Wind vertragen und über die Lungen eingeatmet. Beim Waschen von Wäsche mit Kunstfasern kommen beispielsweise auch Plastikfasern in die Umwelt, nicht nur über achtlos weggeworfenen Müll. Schadstoffe wie Schwermetalle sowie Bakterien lagern sich an den oft an sich schon giftigen Plastikpartikeln an.






Ola Bini in Ecuador festgenommen

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Ola Bini, ein Open Source Entwickler im Bereich Security, ist in Ecuador aufgrund fadenscheiniger Anschuldigungen festgenommen worden. Wer sich dafür einsetzt, daß andere im Internet sicher sind, ist staatlichen Stellen gegenüber offensichtlich schon verdächtig.



USA: Überwachung von Umweltschutzgruppen

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Zitate: Lauren Regan, Direktorin des Civil Liberties Defense Center aus Oregon, sagt, daß die Aktivitäten des SWOJTF einen nationalen Trend wiederspiegeln. „Polizei und Unternehmen arbeiten zusammen um Bewegungen gegen fossile Energieträger zu unterdrücken”, sagt sie.

„Es geht ja bloß darum um aktuelle Neuigkeiten in der lokalen Terrorismus-Szene zu diskutieren. Das können lokale Angelegenheiten bis hin zu internationalen Sachen sein.”, sagt der Sprecher. Er sagt, daß Protestbewegungen „innerhalb des Bereichs” der Diskussionen liegen, auch dann wenn es keine strafbaren Aktivitäten gibt.




Fliegen mit CO₂-neutralem synthetischen Kerosin

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Synthetisches Kerosin kann über Öl aus Wasserstoff und dem in der Atemluft vorhandenem CO2 synthetisiert werden. Den Wasserstoff würde man über die Elektrolyse von Wasser gewinnen, den dafür notwendigen Strom aus Windkraft und Photovoltaik. Einen entsprechenden CO2-Preis vorausgesetzt könnten Industrianlagen wie die 2020 fertigzustellende Power-to-Liquid (PtL) Anlage in Heroya, Norwegen überall entstehen. Neben Offshore-Windparks würden Steinwüsten wie u.a. in Nordafrika ein riesiges Potential für erneurbare Energien bieten.

Der Einsatz der entsprechenden Technologie wird aber nicht rechtzeitig erfolgen können, wenn der CORSIA (Carbon Offsetting and Reduction Scheme for International Aviation) Plan der ICAO (UNO Organisation für Luftfahrt) Realität wird. Der sieht nur sehr geringe CO2-Reduktionen durch sog. Carbon Offsetting vor. Das ist eine Art Ablaßhandel, bei dem CO2-Einsparungen anderswo gegengerechnet werden. Das hat den Schönheitsfehler, daß entsprechende Projekte meist ohnedies und da eben auch ohne CO2-Offsetting realisiert würden. Wir brauchen einen ausreichend hohen Preis für CO2-Emissionen eben auch für die Luftfahrt. Daß diese weiterhin von jeden Klimazielen ausgenommen bleibt, ist ein Problem. Durch die hohe Subventionierung des Sektors ist derzeit eine Zugfahrt in Europa teurer als ein entsprechender Kurzstreckenflug. Die deutsche Luftfahrt plant trotzdem bereits entsprechende Kraftstoffe für die Zukunft einzusetzen.

Darüber hinaus sind die indirekten Auswirkungen von Flügen auf die globale Erwärmung sogar größer als jene durch direkte CO2-Emissionen. Das umfaßt Kondensstreifen, Wolkenbildung, Ozon und Rußemissionen. Das DLR (Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt) hat zusammen mit der Lufthansa einen Plan erstellt, wie man diese sekundären Effekte zum größten Teil beseitigen könnte. Beispielsweise wird durch Flüge zur Mittagszeit mehr Wärme in das Weltall zurück reflektiert.